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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Peru

Vielen Dank für die zahlreiche Beteiligung an der Abstimmung. Das Ergebnis ist zwar sehr knapp, aber fällt wider erwarten zur abenteuerlichen Route aus.

 In Cusco genossen wir einige Tage auf dem Campingplatz. Der Pinzi benötigte wieder etwas Aufmerksamkeit und wollte seine Bremsen neu justiert haben. Und alle Oele kontrolliert. Auf diesem Camping fanden wir eine neue Heimat für Vilca. Somit ist dies das wohl letzte Bild der tollen, duseligen, nervigen, hübschen, weichen, kratzenden und kuscheligen Miezekatze.








Unweit von Cusco besuchten wir die Salzterrassen. Wie zu Inkazeiten wird auch  heute noch Salz abgebaut und teuer verkauft.












Die Reise ging weiter in Richtung Puno am Titicacasee. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher zum Tinajani-Canyon. Wiederum fanden wir einen tollen Platz zum wild campieren in einer schönen Umgebung. Der Canyon ist zwar klein, bietet aber hübsche Felsformationen und die grossen Ananasgewächse, welche wir schon im Huascaran Nationapark gesehen hatten.







Der Titicacasee ist der grösste hochgelegene See (knapp 4000müM). Berühmt ist der See für seine schwimmenden Inseln, welche aus Schilf gebaut sind. Wie schon der Machu Pichu liessen wir auch diese touristische Attraktion aussen vor. Wir suchten stattdessen ein schönes Plätzchen auf der Titicacahalbinsel zum Übernachten. Wir wurde auch fündig und hatten wieder einmal einen tollen Sonnenuntergang.





Das letzte Highlight, welches wir uns in Peru ansahen, war der Colca-Canyon. Es gibt dort die Chance, den König der Lüfte, der riesigen Kondor zu sehen. Zuerst sahen wir jedoch nur den Anden-Kolibri und die grossen Vögel wollten sich einfach nicht zeigen. Mit den ganzen Touristenbussen tauchten dann aber auch einige Kondore auf. Die Kondore waren selbst für mein 70-300mm Objektiv zu weit weg. Die Touristenbusse verschwanden nach kurzer Zeit und wir genossen einen schönen ruhigen Tag am Kondoraussichtspunkt. Um 16.00 Uhr kamen die Kondore ohne Touristenbusse zurück und sogar in Reichweite meiner Linse.

Leider konnten wir ihre wahre Grösse nur erahnen, aber ihre Segelflugkunst war beeindruckend.













Innerhalb von zwei Tagen legten wir rund 4000 Höhenmeter zurück und fuhren zurück an die Atlantikküste. Wie von Peru gewohnt, kamen wir an der Küste wieder in die Wüste.
Die Strecke war zwar etwas holprig, aber wunderschön.







Peru hat mir persönlich landschaftlich sehr gut gefallen. Man findet tolle Plätze zum wild campieren. Man hat aber auch nicht gross eine Wahl, den Campingplätze sind sehr rar hier. Aber was will man schon auf einem Campingplatz bei solchen einsamen Plätzen in der Wüste. Vor allem, wenn einem leckere Pfannkuchen zum Frühstück serviert werden.

Zurück zur Routenwahl: Ich bin mir zwar noch nicht 100% sicher, aber ich werde wohl das Abenteuer Brasilien wagen und mich wieder Richtung Norden aufmachen. Mit etwas Glück lockt da ein Arianestart in Kourou, franz. Guyana.





















Kommentare:

Dominik Rüfenacht hat gesagt…

Hey Michel! Alles Gueti zum Geburtstag und weiterhin sicheri Fahrt, wo au immer dases denn duregoht!! :-)

Michel Rebmann hat gesagt…

Merci!