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Mittwoch, 7. Mai 2014

Mit Pinzgauergeschwindigkeit durch Zentralamerika

Seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit und jede Menge Länder vergangen. Ich bin quasi durch Zentralamerika gerast.
Der letzte Zwischenstopp in Guatemala war Antigua. Eine Stadt, welche ganz und gar nicht zu Guatemala passt, aber ein Touristenmagnet ist.

Wie üblich war ich natürlich enttäuscht von der Stadt. Sie hat zwar einige hübsche Ecken und vor allem sehr viele schöne Kirchen, aber nichts was mich hier lange halten könnte.

Das tolle an Antigua ist, es ist ein Sammelpunkt für Panamerika Reisende. Der Campingplatz ist zwar nicht spektakulär, aber man trifft viele Gleichgesinnte.


Das wohl bisher spektakulärste Auto habe ich ebenfalls hier in Antigua getroffen. Es hat sogar ein halbes Flugzeug auf dem Dach hat, welches als Schlafzimmer fungiert.

Von Antigua aus bin ich nach El Salvador. Dieses Land hat die besten Strassen seit den USA, moderne Shoppingcenter und viele arme Menschen. Dieses Land war voller Gegensätze.









Die erste Nacht verbrachte ich an einem tollen schwarzen Strand. Die Hitze und Luftfeuchtigkeit trieb mich dann aber nach nur einer Nacht weiter.



Bei der zweiten Übernachtung in El Salvador traf ich auf einige nette Mädels aus den USA. Sie machen einen langen Auslandsaufenthalt hier für das Peace Corps. Wir verbrachten einen lustigen Abend zusammen und gingen das "Nationalgericht" essen an einer kleinen Strassenecke. Die Maistortillas mit Käse und anderen Dingen nennen sich Pupusas.
Von El Salvador ging es dann in einem Tag durch Honduras nach Nicaragua. Ich war wiederum nur 2 Nächte in Nicaragua. Unterwegs traf ich auf die beiden Velofahrer Flurina und Sam aus der Schweiz. www.buerkis.com Leider hatten wir nicht das gleiche Tagesziel und nach einem kurzen Gespräch trennten sich unsere Wege schon wieder.

An diesem schönen Strand traf ich dann auf einen Australier, der nach einer Mitfahrgelegenheit suchte. Also machten wir am nächsten Tag ab, um die Grenze nach Costa Rica zu passieren. Im Hostel wusste irgendwie schon jeder wer ich bin. Der Typ mit dem komischen Auto, der mit James, dem Australier nach Costa Rica fährt. Christoph aus der Schweiz wollte dann auch gleich mit nach Costa Rica.
Schlussendlich reisten wir zu dritt nach Costa Rica. James und Christoph wechselten sich ab mit dem Sitz- bzw. Liegeplatz hinten im Pinzgauer. Es funktionierte erstaunlich gut, zu dritt so zu reisen und selbst Kochen für drei war kein Problem. 
Die zweite Nacht konnte wir dank Christoph bei 2 Belgiern verbringen, die für ein halbes Jahr ein Praktikum in Costa Rica machen. Sie verwöhnten uns mit einem leckeren Abendessen.






Leider trennten sich dann unsere Wege wieder und ich machte mich auf nach Cerro de la muerte. Dieser Berg gefiel mir so gut, dass ich einige Tage dort verbrachte. Auf 3400m war es angenehm kühl und es war keine Menschenseele dort. Wobei das stimmt so nicht ganz. Am zweiten Tag bekam ich Besuch von zwei Wandern, natürlich waren es Schweizer...



Die Nachtaufnahmen benötigen sicher noch etwas mehr Übung mit der Kamera. Die grossen weissen Flächen waren Gewitter in weiter Ferne.

Zum Abschluss gibt es noch ein kleines Video mit Musik. Die ist zwar etwas melancholisch, aber ändert sich passend zum letzten Clip ;-)

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Glustig. In Zipolite haben wir auch ein Sunset Timelapse gemacht. Schaut fast aus wie Deins.

Pinz auf Reisen hat gesagt…

Ich versuche stets meinen Timelapse-Mentor zu beeindrucken ;-)