Eigentlich sollte man ja das Handy nicht während dem Fahren benutzen, hier musste ich jedoch eine Ausnahme machen:
Samstag, 7. September 2013
Donnerstag, 5. September 2013
Offroad
Zu Beginn meiner Reise war ich fast nur auf Campingplätzen unterwegs. Mittlerweile bin ich fast nur noch am wild campieren. Manchmal verstecken sich richtig gute Plätze nach ein paar km 4x4 Strassen. Somit kommt auch mein Pinz richtig zum Einsatz. Ich habe es jedoch etwas übertrieben und musste mich einmal etwas ausbuddeln.
Wenn man soweit abseits ist hat man einen fantastischen Sternenhimmel. Leider habe ich die Kamera noch nicht so im Griff und diese Nachtaufnahme gelang mir nicht so wie gewünscht. Aber es gibt einem einen guten Eindruck vom Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung.
Der grosse Nachteil solcher Abenteuer weit abseits sind die Reinigungsarbeiten. Ich war zum Teil so tief im Schlamm und Dreck, dass die Räder fast komplett im Schlick verschwanden. Die Bremsen des Pinzgauers haben das nicht so gerne und wollen natürlich eine Reinigung. Wieder ein grosser Nachteil eines 6x6 ist die Anzahl der Bremsen. Für die Reinigung aller sechs Bremsen benötigte ich rund einen Tag.Nebenbei war dann noch die rechte Achsfaust undicht. Es war also eine gute Gelegenheit, diese auch gleich zu säubern und wieder neu zu montieren. Bisher ist sie zumindest wieder dicht.
Nach getaner Arbeit bin ich in den nächsten Bierladen gefahren und hatte die Qual der Wahl. Man wählt hier ein Bier aus, bezahlt und eine knappe Minute später rollt das Bier aus dem Lagerraum an. Tolle Sache, fehlt nur noch die Degustation vor dem Einkaufen...
Man kann aber nicht immer nur Bier trinken. Aus diesem Grund habe ich ein weiteres nützliches Tool mitgenommen, einen Wasserfilter.
Dieses Ding ist einfach super, wenn man auf eine längere Wanderung geht und man nicht das ganze Wasser mitschleppen will.
Auf dem Bild ist übrigens der linke Kanister gefüllt mit Wasser aus einem Wasserhahn in Kanada (Trinkwasser). Im rechten Kanister ist das gleiche Wasser nach dem Filtern. Die Färbung liegt nicht am Kanister. Der Chlorgeschmack des Trinkwassers hier geht dadurch natürlich nicht weg. Dieses war aber das bisher schlimmste Wasser, dass ich hier hatte.
Seit ich Ontario verlassen habe, ist die Landschaft immer flacher geworden und die Bäume spärlicher. Die Strassen sind einfach nur geradeaus. Ich vermisse bereits die vielen Moskitos von der schönen See- und Waldlandschaft Ontarios. Dies wird wohl noch so weitergehen, bis ich in Alberta die Berge erreiche.
Freitag, 30. August 2013
Lake Superior
Nach einigen National und Provincial Parks in Kanada habe ich sogar einen mit Internet gefunden und kann endlich wieder einmal etwas schreiben.
Zuerst mal zum Pinzgauer. Dieser läuft immernoch einwandfrei und benötigt fast kein Motoröl. Leider habe ich 2 Schrauben vom Auspuff verloren, welche wohl zuwenig angezogen waren. Glücklicherweise hatte ich passende dabei, sonst wäre die Lärmbelastung durch mein Gefährt noch weiter gestiegen. Den Zündzeitpunkt und die Ventile habe ich etwas nachjustiert. Dabei fiel mir auf, dass ein Erdungskabel vom Gebläse zum Ansaugkrümmer ebenfalls vergessen wurde zu montieren. Sonst erfreut sich mein Gefährt an manchen kleinen 4x4 Seitenstrassen, die sich sehr gut zum wild campieren eignen.
Ich war mir nicht sicher, ob der weite Weg über den Lake Superior die richtige Wahl ist, gegenüber der kürzeren Strecke durch die Staaten. Aber es ist so schön an der Küste zu fahren und die Parks zu besichtigen. Die Parks sind zwar nicht immer ganz günstig, aber in einem ausgezeichneten Zustand.
Der folgende Sonnenuntergang habe ich Superior Lake National Park aufgenommen. Es war ein herrlicher Sandstrand, aber etwas kühles Wasser zum Baden.
Die Strecke nördlich von Lake Superior ist einfach traumhaft zu fahren. Überall kleine bis mittlere Seen und schöne Wälder. Ab und zu hat man wieder eine spektakuläre Aussicht auf den Lake Superior selber.
Und hier noch einige Bilder aus dem Pukawska Park. Eigentlich ist der Park bekannt für seine Bären und Elche. Das einzige was ich fand waren Moskitos und eine Fährte von einem Bären.

Leider hatte dieser Park nicht so viele längere Wanderstrecken. Die längste wäre ein 60km Trail gewesen, aber leider kein Rundkurs.
Die Wälder sehen nicht immer so moosbewachsen aus. Aber ich kenne jemanden, dem das Moos hier sehr gut gefallen würde.
Mein Anglerglück lässt aber immer noch auf sich warten. Trotz verschiedenster Köder biss noch kein Nachtessen an. Ich hoffe das bessert bald einmal, denn der Fisch, den ich bekam war wirklich sehr lecker.
Meine nächstes Ziel wird Thunder Bay sein. Von dort geht es dann wahrscheinlich über Winnipeg und Edmonton Richtung Jasper/Banff. Leider wird es landschaftlich wohl nicht mehr ganz so schön sein, wie der nördliche Teil vom Lake Superior.
In etwas mehr als 24h beginnt für mich ein neuer beruflicher Lebensabschnitt: Arbeitslos. Etwas vermisse ich die Arbeit am Computer ja schon, aber noch zuwenig um zurückzukehren. Ich wünsche meinen ehemaligen Arbeitskollegen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!
Zuerst mal zum Pinzgauer. Dieser läuft immernoch einwandfrei und benötigt fast kein Motoröl. Leider habe ich 2 Schrauben vom Auspuff verloren, welche wohl zuwenig angezogen waren. Glücklicherweise hatte ich passende dabei, sonst wäre die Lärmbelastung durch mein Gefährt noch weiter gestiegen. Den Zündzeitpunkt und die Ventile habe ich etwas nachjustiert. Dabei fiel mir auf, dass ein Erdungskabel vom Gebläse zum Ansaugkrümmer ebenfalls vergessen wurde zu montieren. Sonst erfreut sich mein Gefährt an manchen kleinen 4x4 Seitenstrassen, die sich sehr gut zum wild campieren eignen.
Ich war mir nicht sicher, ob der weite Weg über den Lake Superior die richtige Wahl ist, gegenüber der kürzeren Strecke durch die Staaten. Aber es ist so schön an der Küste zu fahren und die Parks zu besichtigen. Die Parks sind zwar nicht immer ganz günstig, aber in einem ausgezeichneten Zustand.
Der folgende Sonnenuntergang habe ich Superior Lake National Park aufgenommen. Es war ein herrlicher Sandstrand, aber etwas kühles Wasser zum Baden.
Die Strecke nördlich von Lake Superior ist einfach traumhaft zu fahren. Überall kleine bis mittlere Seen und schöne Wälder. Ab und zu hat man wieder eine spektakuläre Aussicht auf den Lake Superior selber.
Und hier noch einige Bilder aus dem Pukawska Park. Eigentlich ist der Park bekannt für seine Bären und Elche. Das einzige was ich fand waren Moskitos und eine Fährte von einem Bären.
Leider hatte dieser Park nicht so viele längere Wanderstrecken. Die längste wäre ein 60km Trail gewesen, aber leider kein Rundkurs.
Die Wälder sehen nicht immer so moosbewachsen aus. Aber ich kenne jemanden, dem das Moos hier sehr gut gefallen würde.
Mein Anglerglück lässt aber immer noch auf sich warten. Trotz verschiedenster Köder biss noch kein Nachtessen an. Ich hoffe das bessert bald einmal, denn der Fisch, den ich bekam war wirklich sehr lecker.
Meine nächstes Ziel wird Thunder Bay sein. Von dort geht es dann wahrscheinlich über Winnipeg und Edmonton Richtung Jasper/Banff. Leider wird es landschaftlich wohl nicht mehr ganz so schön sein, wie der nördliche Teil vom Lake Superior.
In etwas mehr als 24h beginnt für mich ein neuer beruflicher Lebensabschnitt: Arbeitslos. Etwas vermisse ich die Arbeit am Computer ja schon, aber noch zuwenig um zurückzukehren. Ich wünsche meinen ehemaligen Arbeitskollegen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!
Montag, 26. August 2013
Die ersten Tauchgänge...
Zum wochenstart gibt es wieder ein paar Bilder. Nach den Niagarafällen war das nächste Ziel die Bruce Peninsula.
Dieser Ort ist berühmt für seine kalten Süsswassergewässer mit vielen Wracks. Ich habe mich auf den Weg zum erst besten Tauchshop gemacht und für den Samstag 2 Tauchgänge gebucht.Mit dem Schiff ging es zum Wrack der Niagara 2. Ein Schiff welches man absichtlich als Tauchspot versenkt hat. Das Wasser war anfangs noch relativ warm mit ca 18°C. Nach 2 Sprungschichten war es letztlich in 26m Tiefe rund 6°C kalt. Nun war mir schnell klar, warum hier alle Taucher mit dem Trockentauchanzug tauchen und mein 5mm vielleicht nicht die beste Wahl war.
Das links bin ich am Wrack der Niagara 2.
Nach langen kühlen 25min ging dann meinem Buddy endlich die Luft aus und wir begaben uns an die Oberfläche. Die Crew an Bord begrüsste mich dann mit einem Schluck warmen Wasser direkt in meinen Neopren.
Der 2. Tauchgang, wie ich im nachhinein feststellen musste mein 100. Tauchgang, ging zu einem steinigen Höhlengebiet. Neben den Höhlen gab es Krebse und Fische zu bestaunen.
Am nächsten Tag bin ich mit der Fähre vonTobermory nach South Baymouth gefahren. Beim warten gesellten sich noch andere amüsante Vehikel neben meinen Pinzgauer, VW Bus Typ 2.
Nun wollte ich endlich einmal in Kanda Fischen und habe mich deshalb etwas umgehört. Neben Regenbogenforellen soll es hier auch Lachse geben, aber wo man diese findet konnte mir niemand sagen. Jedoch wurde ich an den nahe gelgenen Dockmeister Kenny verwiesen. Am Dock angekommen fand ich schnell heraus wer dieser Kenny war. Als ich ihm erkläre ich würde gerne mein Abendessen fischen, lachte er kurz und verschwand im Haus.5min später kam er mit einem riesigen Fischsteak heraus und sagte: "Hier hast du einen richtigen Fisch, nicht dass du heute Abend noch verhungerst".
Ich habe es natürlich trotzdem mit der Angel nahe des Doks versucht, wovon mir Kenny abriet. Er hatte leider recht und ich fing nichts...
So nun wird erst einmal ein Feuer gemacht und einen leckeren Fisch gegart. Dazu gibt es Kartoffeln und ein Gläschen Weisswein von einer der vielen Weinkeller von der Niagara Peninsula

Leider hat es in Strömen geregnet und cih ware gerade noch so in der Lage mein Lagerfeuer am Leben zu erhalten. Gegen 9 Uhr Abends konnte ich in einer kurzen Pause nochmals richtig Glut erzeugen und den Fisch garen. Da ich aber nicht wusste, ob ich den Fisch noch machen kann, ist es beim Bier geblieben und der Weisse ist noch im Kühlschrank. Das Wetter ist leider nicht viel besser geworden, strömender Regen und Gewitter die ganze Nacht und auch jetzt noch am Morgen.
Ich hoffe es wird bald besser, so muss ich bald noch meine Schneeketten als Schlammketten montieren.
Die nächsten Tage könnte es weniger Posts geben, da ich wohl über den Lake Superior fahren werde, welcher doch etwas dünn besiedelt ist und somit es schwierig wird, einen Internetzugang zu finden.
Freitag, 23. August 2013
Niagara Fälle
Hier noch ein Bild von mir und Frank mit unseren beiden Pinzgauern.

Die Niagarafälle sind beeindruckend. Leider ist das ganze Gebiet aber touristisch völlig überlaufen. Trotzdem liess ich es mir nicht nehmen, auf ein Schiff zu gehen, dass sehr nahe an die Fälle heranfährt.
Auf der Niagara Halbinsel wird aber auch fleissig Wein angebaut. Man kann fast an jeder Strassenecke Wein und viele Früchte kaufen.
Ausserdem habe ich mir etwas Geschichte gegönnt und ein Museum besucht. Das Museum war ein richtiges Abenteuer mit den vielen Statisten
Dienstag, 20. August 2013
Das Abenteuer geht weiter
Ich bin soeben die ersten 50km mit neuen Zylindern und Kolben (Alter ca. 8000km, Kolbenringe sind neu) gefahren. Soweit läuft alles rund. Da wir den Grund für den Schaden nicht ausfindig machen konnten, bin ich etwas unsicher. Die Leisungseinbusse von 200ccm weniger Hubraum wirkt sich nicht stark aus.
Mein Arbeitskleidung hat etwas gelitten und benötigt eine Reinigung...
Nächstes Ziel sind die Niagarafälle.
Montag, 19. August 2013
Ein unglaubliches Angebot
Wenn man manchmal das Gefühl hat, am Ende zu sein, öffnet sich plötzlich irgendwo wieder ein Türchen. Dieses Abenteuer dauert etwas zum erzählen, aber war für mich etwas Unglaubliches.
Morgen gehts wieder an die Arbeit an meinem Pinz, ich hoffe alles klappt und ich kann meine Reise bald wieder fortsetzen.
Ich lese natürlich auch andere Blogs, unter anderem einen von einem holländischen Pärchen mit einem Volvo 6x6, der sehr ähnlich zum 712 Sani Pinz ist (http://www.dutchiesgoglobal.com/). Sie hatten ihr Fahrzeug gerade bei einem Mechaniker und langweilten sich bereits nach kurzer Zeit im Hotel und wollten so schnell wie möglich wieder in der freien Natur campen und ein Lagerfeuer machen.
Ich hinterliess einen Kommentar, dass ich auch auf dem Weg zum Mechaniker bin, um meinen Ölverbrauch überprüfen zu lassen und evtl. das selbe Schicksal habe und auch etwas im Hotel bleiben muss.
Mein Kommentar wurde von Frank gelesen und er schaute sich meinen Blog an. Er rief daraufhin am letzten Dienstag bei meinem Mechaniker an und bot mir an, mich abzuholen und bei ihm zu übernachten.
Als ich etwas später mit dem Motorschaden konfrontiert war. Entschied ich mich erst einmal über die Reparatur nachzudenken und meine weiteren Schritte zu planen. Für das brauchte ich etwas Zeit für mich.
Ich buchte also ein Hostel für die nächsten 3 Nächte.
Eigentlich wollte ich das Hostel noch übers Wochenende verlängern, da am Montag, 19. August die Reparaturen beginnen. Leider stellte sich heraus, dass Montreal fast komplett ausgebucht war, da am Wochenende die Gay Pride Parade statt fand.
Also schrieb ich Frank ein E-Mail, ob er für mich 2 Tage Asyl gewähren würde. Frank sagte sofort ja und holte mich mit einem 710K Pinzgauer ab.
Ich durfte das ganze Wochenende mit ihm verbringen. Angefangen haben wir mit einem gemütlichen Feuer, einem Barbecue und natürlich einigen kühlen Bierchen.
Wir arbeiteten etwas an seinem Nissan, und machten eine kleine Wanderung mit seinen beiden Hunden.
Wir arbeiteten etwas an seinem Nissan, und machten eine kleine Wanderung mit seinen beiden Hunden.
Frank, Ich hoffe du hast die Tage ebenso genossen wie ich, herzlichen Dank!
Morgen gehts wieder an die Arbeit an meinem Pinz, ich hoffe alles klappt und ich kann meine Reise bald wieder fortsetzen.
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