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Donnerstag, 18. April 2019

Postojna und Ljubljana

Nach der Brug Predjama fuhren wir zu den Höhlen von Postojna. Man fährt mit einem kleinen Zug in die Höhle hinein und darf sie dann zu Fuss mit einem Guide erkunden. Die Jahrtausende alten Tropfsteine waren unglaublich schön anzuschauen. Am besten lasse ich hier einfach ein paar Bilder sprechen.




Auf dem Weg Richtung Lijubliana kamen wir an einigen Bienenhäusern vorbei. Slowenien ist berühmt für seinen Honig und auch die Bienenhäuschen. 

Die Eingänge sind witzige oder sarkastische Zeichnungen, wie zum Beispiel dieses hier, welches einen toten Jäger zeigt, der von Hasen zu Grabe getragen wird. Der Bär liest die Totenrede und der Fuchs hat sich die Flinte geschnappt.

In Lijubliana angekommen stand erst einmal Wäsche waschen auf dem Programm. Wir fanden aber trotzdem noch etwas Zeit, uns die Burg, die Drachenbrücke oder auch den grossartigen Markt anzusehen. 









Und natürlich gab es auch gute slowenische Kost mit dem passenden Bier dazu, ein leckers IPA.

Montag, 15. April 2019

Sloweniens Höhlen und Burgen

Von Gozd Martuljek fuhren wir weiter über den Vrsic Pass (1611m). Mit den ganzen Haarnadelkurven wäre der Pass perfekt für eine Töfftour, aber mit dem Pinzi war es dann doch etwas anstrengender.
Der Triglav Nationalpark wäre perfekt für Wanderungen. Wegen der Kälte machten wir jedoch nur kurze Ausflüge, z.B. zu Velika Korita Soce. Die Soce ist ein Fluss, welcher einen unheimlich schöne Farbe hat.
Slowenien ist auch berühmt für seine Höhlen. Unsere erste Höhle war die Skocjanske Jame. 

Leider durften wir keine Fotos in der Höhle machen, somit gibt es nur Aussenansichten. Aber keine Sorge, es kommen sicher noch Höhlen auf unserer Tour, auf denen fotografieren erlaubt ist.
Weiter ging es in Richtung Burg Predjama, eine Höhlenburg. Sie ist perfekt in die Felsen gebaut. Die Burg war praktisch nicht einnehmbar und über das Höhlensystem gab es die Möglichkeit nach draussen zu fliehen.

Erasmus, ein slowenischer Ritter und eine Art Robin Hood konnte so einer langen Belagerung standhalten. Er wurde jedoch von einem Mitstreiter verraten und schliesslich auf dem stillen Örtchen von einer Kanonenkugel getötet.
Die Burg ist in ein kleines Museum umgebaut worden und kann auf eigene Faust besichtigt werden.
Im nächsten Update kommt dann die Höhlen von Postojna.












Montag, 8. April 2019

Stuttgart - Österreich - Slowenien

Ein erster Halt musste ich schon in der Schweiz machen, irgendwie haben es die Zündkerzen nicht in meine Ersatzteilkiste geschafft. Der Weg führte uns zu Gut Automobile, wo mir der Chef persönlich schnell die Kerzen verkaufte. Sehenswert ist der teilweise aufgeschnittene Pinzi Motor gleich beim
Eingang.
Die erste Übernachtung war in der Wutachschlucht im Schwarzwald. Wir merkten sehr schnell, dass wir uns in etwas höheren Lagen befanden, als wir am nächsten Morgen aufstanden.
Da schmeckt eine heisse Tasse Kaffee gleich viel besser.

Nach dieser kalten Nacht fuhren wir weiter nach Stuttgart, um gute Freunde zu besuchen. Es gab so viel zu berichten und zu bestaunen, dass wir gleich 2 Nächte blieben.

Vielen Dank nochmals für eure Gastfreundschaft, wir vermissen jetzt schon die tolle (heisse) Regenwalddusche.
Das nächste Ziel war Slowenien. Eine Übernachtung war am Ammersee, nahe München. Die nächste schon wenige Kilometer vor der slowenischen Grenze am Wurzenpass.
In Slowenien war unser erster Tag geprägt von Regen, erst gegen Abend hörte es auf zu schütten und wir konnten noch etwas wandern und Fotografieren.











Hier einige Bilder des Martuljek Wasserfalls in der Nähe von Gozd Martuljek (Ich werde mich wohl nie an die slownischen Namen gewöhnen)




Das Wetter wurde immer besser und am Schluss gab es noch einen schönen Sonnenuntergang. 


Mittwoch, 3. April 2019

Los gehts...

Nach einem gemütlichen Abschiedsfest mit vielen leckeren Kuchen und Bier geht es heute endlich los. Wir bedanken uns nochmals recht herzlich bei allen Feiernden und besonders bei Bea, die im Hintergrund immer fleissig gearbeitet hat. Danke!
Wie man sehen kann, hat meine Schwester für die nötige Einzigartigkeit gesorgt. Die Bemalung dauerte mehrere Tage und ist wiederum ein Meisterwerk geworden. Vielen Dank.



Der Pinzi ist voll beladen und bereit für seine lange Reise. Nächster Halt: Stuttgart

Freitag, 29. März 2019

Letzte Vorbereitungen

Die letzten Wochen waren ganz schön anstrengend. Die letzten Arbeitstage sind hinter uns und die Reise geht bald los.
Auch am Pinzi ging es voran. Etwas vorsorgliche Rostbehandlung mit Sandstrahlen, Rostumwandler Grundierer und 2K Lackierung.










Damit wir nicht schon in Slowenien den ersten Ölwechsel machen müssen, gab es eine runde neues Getriebeöl. 3 Differentiale, Wechsel und Gruppengetriebe, 6 Radantriebe, Lenkgetriebe und natürlich das Motorenöl. Zum Glück geht das einigermassen schnell mit meiner neuen Ölpumpe.

Hier noch ein Bild mit Blick durch den Boden. Eigentlich hätte ich noch gerne die Kupplung ausgewechselt. Da die Zeit aber nicht reicht, werde ich einfach die Teile mitnehmen.

Etwas, was ich wohl nicht mehr machen werde sind Schubladen. Eigentlich denkt man, man könnte die Schubladen in wenigen Stunden einbauen. Aber irgendwie passt es nie so wie man sich das vorstellt.








Nach vielen Stunden (oder waren es Tage?) sägen, schleifen, einpassen neu lackieren passt es nun halbwegs und wir haben eine Besteckschublade und eine grosse Schublade für Lebensmittel


Die Route ist übrigens auch schon halbwegs geplant. Es geht Richtung Slowenien, Ex-Jugoslawien, Albanien, Griechenland, Türkei, Georgien.
Der Schlussspurt ist also in vollem Gange und die Reise geht voraussichtlich am 2. April los.

Montag, 31. Dezember 2018

Wiederbelebung meines Blogs

Ich gebe zu, der Blog ist in letzter Zeit etwas eingeschlafen. Die letzten anderthalb Jahre waren ziemlich turbulent für mich. Im Herbst 2017 habe ich ein CAS Studium in Cloud Computing begonnen und auch erfolgreich Anfang diesen Jahres abgeschlossen. Auch privat haben sich einige Dinge verändert, mit Kathrin eine neue Freundin, bereits in eine gemeinsame Wohnung gezogen und wir haben in diesem Monat unsere Jobs an den Nagel gehängt. Das bedeutet aber auch, dass der Blog wieder etwas mehr Updates bekommt, denn nach der drei monatigen Kündigungsfrist wird der Pinzi 2.0 unser neues zu Hause.

Im April geht es also wieder los. Wir reisen voraussichtlich Richtung Korsika, Sardinien, Italien Festland, Kroatien und an der Adria Küste Richtung Griechenland.
Aber auch der Pinzi kam nicht zu kurz, die Seitenleisten habe ich abgeschliffen und neu lackiert. Und wenn man gleich mal die Seitenleisten runter hat, kann man sich ja auch um den Lack kümmern. 
Die über 30 Jahre haben dem Lack schon sehr zugesetzt. An der Front sieht man die nicht behandelten Stellen, während die Seite bereits wieder in vollem Glanz erscheint.


Durch diese Politur ist das Auto wieder wesentlich besser vor Rost und Ablagerungen geschützt.
Mittlerweile habe ich alle Seiten des Pinzi wieder aufpoliert. Hier mit der polierten Front:


Ein weiterer Punkt auf meiner todo Liste war die Hydraulik der Sperren zu überholen. Das sind die drei Hebel in der Mittelkonsole, für die Aktivierung des Allrad und der drei Differentialsperren. Ich habe sowohl die Geber- wie auch die Nehmerzylinder überholt, alles geputzt und natürlich frische Bremsflüssigkeit eingefüllt.







Auch die originalen Vergaser waren mittlerweile komplett revidiert und bereit für den Einbau. Der Einbau verlief wie am Schnürchen und selbst der Abgastest ging problemlos über die Bühne. Ich glaube ich bekomme langsam Übung...

Bevor es aber mit dem Pinzi losgeht, gab es für Kathrin und mich einen tollen Urlaub in Nepal. Ein zwei wöchiges Trekking in den Bergen und ein kurzes Trekking durch den Dschungel.

Zurück in Kathmandu gab es dann sogar ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Reto mein Freund und Tauchlehrer aus Kolumbien.




Sonntag, 23. Juli 2017

Stromversorgung Teil 2

Mit der Verkabelung wurde ich das letzte Mal noch nicht fertig und bin es leider auch noch nicht ganz. Zuerst habe ich die Steckdose inkl. Sicherungskasten verbaut. 
Dann kam eine kleine Reparatur dazwischen. Ein Benzin-Generator mit 5.5kW. Die Starterbatterie war hinüber und das Benzin wollte gewechselt werden. 

Dann ging es aber weiter mit dem Ausbau. Damit mein Benzintank auch mal benutzt werden kann musste ich zuerst den Wassertank einbauen. Der Benzinschlauch musste genau unter den Wassertank passen.
Der Wassertank kommt auf ein Brett mit stabilen Teleskopschienen, um das Befüllen zu erleichtern.




 Da am Sonntag nicht unbedingt die Kreissäge oder der Fein laufen sollte, beschäftige ich mich da jeweils mit etwas geräuscharmen Arbeiten.
Links die originalen Fensterverkleidungen, rechts die noch nicht geputzten leeren Fensterrahmen.

Geputzt und eingebaut sieht das ganze dann wieder richtig hübsch aus. Das war bereits das 2. überholte Fenster, somit ist die Hälfte geschafft. Die Türdichtungen wurden ebenfalls erneuert. Diese sind etwas kniffliger als die Fenster. Der Leim (Terokal 2444) muss etwas getrocknet werden und klebt dann sofort. So lässt sich das Moosgummiprofil nur schlecht in Position bringen.













So sieht dann die eingebaute Schublade aus.  Zwischen den beiden Teleskopschienen verläuft der Benzinschlauch, den ich doch ein kurzes Stück durch den Wohnraum verlegen musste.


Weiter geht die Leitung in den Kofferraum und zum Tank. Der weisse schlauch ist die Entlüftung und führt schlussendlich schön versteckt hinter das Nummernschild.